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[rezept] gefüllte Kohlrabiblätter

hejhej!

Wer sich schonmal länger als 5 Minuten mit dem Internet beschäftigt hat, wird wissen: Man kann im Internet alles finden. Alles. Es ist wahrhaftig für jeden Geschmack etwas dabei. Ich finde diese Fülle an Informationen äußerst inspirierend und oft werde ich zu (waghalsigen) Projekten animiert. Man denke an die (immer noch unfertige) Tetrapacklampe!
Vor etwas längerer Zeit schwappte die Frage, ob man Kohlrabiblätter essen könne, in meine Abobox. Dieser Gedanke ließ mich nicht los und endlich habe ich es ausprobiert: Ja, man kann die Blätter essen!
Orientiert habe ich mich bei meinem Rezept an diesem Thread im Kochchef-Forum und dem Blog Balkongemüse.

Gefüllte Kohlrabiblätter

1 1/2 Stunden, 4 Portionen, etwas kniffelig, Vegan!


Ihr braucht:

Blätter von 4 Kohlrabis
1 Packung passierte Tomaten
Salz, Pfeffer, Essig, Agavendicksaft

Füllung 1:
200 g Linsen
1/2 Tube Tomatenmark
1 TL Senf
Kräuter
Salz, Pfeffer, Essig, Öl

Füllung 2:
1 Packung Sojagranulat
1/2 Tube Tomatenmark
1 TL Senf
Kräuter
Salu, Pfeffer, Essig, Öl

So geht's:

1. Die Kohlrabiblätter waschen und nach der Größe sortieren, die mittleren Blätter eignen sich am Besten.
2. Für die Füllungen die Linsen und das Sojagranulat nach Packungsanleitung getrennt von einander zubereiten.
3. In zwei Schüsseln das Tomatenmark, den Senf und die Gewürze mischen und sobald das Sojagranulat und die Linsen fertig sind, hinzu geben. Beide Füllungen nocheinmal gut mischen.
4. Ein Kohlrabiblatt auf der arbeitsfläche ausbreiten und in die Mitte einen Klecks einer Füllung geben. Dann zuerst die Seiten einschlagen und dann oben und unten umfalten.
4. In eine große Pfanne oder einem Topf (kalt!) das Kohlrabipäckchen mit den gefaltenen Enden nach unten legen. Das nächste Päckchen so legen, dass sich die Päckchen zusammen drücken und gegenseitig halten.
5. Sobald der ganze Topfboden mit Kohlrabipäcken bedeckt ist, mit der hälfte der passierten Tomaten aufgießen und solange Wasser hinzugeben, bis alles bedeckt ist.
6. Nun die Herdplatte auf 1/4 - 1/2 Hitze anschalten und das ganze 30 Minuten köcheln lassen.

Ich hatte zwei Pfannen auf dem Herd und am Ende sogar noch etwas von den Linsen übrig.
Mein Freund und ich fanden, dass die Kohlrabiblätter eher keinen besonderen Geschmack haben. Sie schmecken jedenfalls nicht nach Kohlrabi, fand ich. Ich mag sie recht gerne, mein Freund mochte sie eher weniger.

Habt ihr schonmal Kohlrabiblätter gegessen und habt noch ein paar Rezepte auf Lager?

Ha det bra!

Kommentare

  1. Ich denke man kann so ziemlich alles essen :-) Kohlrabiblätter habe ich auch schon mal gegessen, kleingeschnippelt irgendwo drüber. Für Rouladen waren die mir immer zu klein ....

    AntwortenLöschen
  2. hm das sieht sehr sehr lecker aus! muss ich definitiv ausprobieren! aber schmecken die blätter nicht total bitter?
    lg wibke

    http://aboutamodelslife.blogspot.de/

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Nee bitter fand ich die gar nictht. Die großen vielleicht etwas holzig im Geschmack.

      Löschen
  3. Hallöchen Karottenkeks,
    Kohlrabiblätter gab es bislang nur als Zugabe in einem Green Smoothie.. Sieht aber lecker aus, das muss ich auch mal ausprobieren (vor allem, da ich ein großer Fan der rot-grün-Gemüse-Kombi bin, sprich grünes Gemüse [Brokkoli, Spinat, KOHLRABI ;)] in Tomatensauce).
    Ciao,
    Frau Schulz

    AntwortenLöschen

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